Mit “Gefühl, Gesicht, Gestalt”

standardMit “Gefühl, Gesicht, Gestalt” rekonstruiert die Künstlergruppe FeinSinn die “Raum-linien Gymnastik” von Susanne Schmida – Zu sehen am 29. und 30. Oktober

Wien – Einer außergewöhnlichen Frau widmet die Künstlergruppe FeinSinn ihr jüngstes Projekt “Gefühl, Gesicht, Gestalt”. Mit der Performance wird Susanne Schmida gewürdigt, die 1919 nicht nur als als eine der ersten Frauen Österreichs in Philosophie promovierte, sondern auch eine Tanz- und Yogaschule aufbaute, in der sie auch philosophische Inhalte lehrte. Als eine von wenigen Frauen in der österreichischen Tanz- und Gymnastikszene der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts kehrte sie dem Nationalsozialismus den Rücken zu.

Mit der Performance “Gefühl, Gesicht, Gestalt”, zu sehen am 29. und 30. Oktober im Österreichischen Theatermuseum in Wien, rekonstruieren FeinSinn Schmidas “Raumlini-en Gymnastik”, ein Werk, in dem die Begründerin der ältesten Yogaschule Wiens ihren Tanzunterricht auch theoretisch untermauerte. Es tanzen Sieglinde Gerold und Wolfgang Kühn – beide ehemalige Schüler Schmidas – und Elke Pichler. Die Musik, die u.a. von Gluck, Chopin und Satie stammt, wird live gespielt von Michael Flatz, Wolfgang Kühn, Alexander Nantschev, Robert Siegel und Oswald Ruttner, seines Zeichens ehemals Pia-nist Schmidas. Ergänzt wird die Performance von einer Ausstellung im Vestibül des Thea-termuseum. (red, derStandard.at, 19. Oktober 2010)

Gefühl, Gesicht, Gestalt. Auf den Spuren von Susanne Schmida

Österreichisches Theatermuseum

Eroica-Saal, Lobkowitzplatz 2

1010 Wien

Freitag, 29.10., und Samstag, 30.10., jeweils 19.30 Uhr