Künstler im Porträt

nantschevWelser Rundschau 28.3.07

Künstler im Porträt / Auftritt des Violinisten und LMS-Lehrers Alexander Nantschev

Geiger mit „FeinSinn“

Künstler im Porträt

Wels / Alexander Nantschev ist in einem musikalischen Umfeld aufgewachsen. Der Großovater und der Vater waren Geiger, die Mutter Ballett-Tänzerin, der Onkel Komponist und Dirigent, und sein Bruder produzierte eigene Musik, die vom Musical bis zu Techno reichte. In seiner Geburtsstadt Wien studierte der junge Geiger an der dortigen Musik-Uni, absolvierte mit Auszeichnung und spielte im Gustav-Mahler-Orchester unter Dirigenten wie Claudio Abbado oder Pierre Boulez. Seit Herbst 2005 unterrichtet er an der Landes-musikschule Wels.

Im Mahler-Orchester mit Abbado und Boulez

Nantschev ist nicht nur Geiger, in seinen Pubertätsjahren ließ er die Geige zu Gunsten der E-Gitarre im Kasten. Vor einiger Zeit gründete Alexander Nantschev auf der Grundlage einer erfolgreichen musikalisch-tänzerischen Zusammenarbeit mit der Tänzerin Elke Pichler die Künstlergruppe „FeinSinn“.

Dieses Künstlerkollektiv will Poesie, Film, Fotografie, Schauspiel, Tanz und Musik in ver-schiedenen Projekten verschmelzen. Ein erfolgreiches Produkt dieser Verschmelzung ist die Musik- und Tanz-Performance „Freak Out“.

„Freak Out“ ist ein Ort voller Ideen, ein Moment voller Möglichkeiten. Davon träumt eine Gruppe Jugendlicher, die sich regelmäßig zu Jam-Sessions trifft. Sie tanzen wie wild, jammen oder malen voll Lebensfreude und Ideenreichtum. Doch die Freiheit, die sie an-fangs bei ihren Treffen spüren, gerät bald in Konflikt mit den Grenzen ihrer Möglichkeiten. Wie lassen sich kreative Freiheit und die Anforderungen der Realität vereinen?

„Freak Out“ entführt durch ein kunstvolles Zusammenspiel von Live-Musik, Gesang, Tanz und Videokunst in die farbenreiche Welt der Fantasien, Ideale, Träume und Ideen.

- „Freak Out“ – ein Stück für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren – ist am Donners-tag, 29. März zwei Mal im Alten Schl8hof zu begutachten: um 11:30 und um 20:00.

Norbert Trawöger
Kronen Zeitung